Dienstag, 14. März 2017

[Rezension] Feuer und Feder von Kathy MacMillan


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Autor: Kathy MacMillan
Reihe: Einzelband
Seiten: 496
Preis: Gebundene Ausgabe: 18,95 / eBook: 17,99 Euro
Erschienen: 01.03.2017
Wertung: 5 / 5
Bildquelle / Cover: © Beltz & Gelberg





(Quelle: Beltz & Gelberg)



Als die Sklavin Raisa zur Tutorin ausgebildet werden soll, kann sie es kaum fassen, denn Lesen und Schreiben ist im Königreich Qilara nur der Oberschicht vorbehalten. Gemeinsam mit Kronprinz Mati lernt sie nun die schwierigen Zeichen der Hohen Schrift, mit der man in Kontakt zu den Göttern treten kann. Die beiden kommen sich dabei näher als erlaubt und verlieben sich ineinander. Aber dann fordern Rebellen Raisas Unterstützung. Sie ist hin und her gerissen zwischen der Treue zu Mati und dem Wunsch, ihrem unterdrückten Volk zu helfen. Schon der kleinste Fehltritt könnte ihren Tod bedeuten.







Im Anfang wurde Gyotia, der Vielgliedrige und Allsehende, aus dem ewig verborgenen Feuer in die Dunkelheit geboren.





Was mir bei diesem Buch sofort aufgefallen ist war natürlich das Cover.
Ich finde es traumhaft schön gestaltet und es ist ein toller Hingucker in jedem Bücherregal.
Doch auch der Klappentext hat mich sofort in seinen Bann gezogen und völlig überzeugt.

Risa ist eine Sklavin und lebt nun schon seit einigen Jahren an dem Königshof Qilara. Einem Ort an dem es verboten ist zu lesen und zu schreiben.
Als plötzlich die Tutorin des Hofes hingerichtet wird, öffnet sich für Risa eine ganz neue Welt.
Denn ausgerechnet Risa soll die neue Tutorin werden.
Nie hätte es Risa für möglich gehalten ihren Leben als Sklavin den Rücken zu kehren.
Doch jetzt stehen ihr ganz neue Türen offen. Gemeinsam mit dem Kronprinz wird sie von nun an in der Hohen Schrift unterrichtet.
Die beiden entwickeln ziemlich schnell Gefühle füreinander und dennoch müssen sie ihre Liebe geheimhalten. Als jedoch die Rebellen mit Risa Kontakt aufnehmen und sie um Hilfe bitten ist sie innerlich hin und her gerissen. Denn eines ist ihr schnell klar, wird sie erwischt erwartet sie der Tod...

Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und leicht zu lesen.
Allerdings fiel mir der Einstieg ins Buch eine wenig schwer, durch die Vielzahl der Götter und der fremden Namen dauerte es etwas bis ich mich zurecht fand.
Doch nach kurzer Zeit war ich schon in der Story versunken und völlig in den Bann der Story drin.
Dieses Buch entwickelte eine Sogwirkung der ich mich nicht entziehen konnte.

Diese Welt die die Autorin hier geschaffen hat überzeugte mich auf Anhieb.
Ich konnte kaum genug davon bekommen und habe jedes noch so kleine Detail in mich aufgesogen.

Risa mag ich unglaublich gerne, trotz ihres harten Leben als Sklavin, kämpft sie für ihre Träume und sie weiß genau was sie will.
Sie lässt sich einfach nicht unterkriegen.
Auch Mati fand ich als Protagonisten einfach toll, zwar war es schwierig hinter seine Fassade zu blicken aber dennoch hat er mein Herz erobert. Er und Risa harmonieren einfach klasse zusammen.

Die Handlung ist in meinen Augen sehr fesselnd.
Ich war völlig in der Story versunken und konnte das Buch erst wieder weg legen als ich es beendet hatte.

Mir hat dieses Buch unglaublich gut gefallen, meine Erwartungen wurden sogar noch übertroffen und ich finde dieses Buch ist ein wahres Highlight.

Klare und uneingeschränkte Empfehlung.





Mit "Feuer und Feder" ist der Autorin ein außergewöhnliches Buch gelungen welches mich vor allen durch seine erfrischenden Ideen und seine völlig neue Welt begeistern konnte.
Ihr angenehmer Schreibstil, eine starke Protagonistin sowie eine fesselnde Handlung überzeugten mich auf ganzer Linie.
Dieses Buch bekommt von mir die volle Punktzahl.




1 Kommentar:

  1. Hey Line,

    das Buch hört sich wirklich gut an. Vielleicht sollte ich mir dieses doch mal zu Gemüte ziehen. :)

    Liebe Grüße,
    Ruby

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